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Belegungsverpflichtungen

Jeder Schüler muss in den beiden Jahrgängen der Qualifikationsphase im Durchschnitt mindestens 32 Wochenstunden belegen. Mit diesen Stunden müssen die folgenden Belegungsverpflichtungen erfüllt werden.

Durchgehende Belegung in der gesamten Qualifikationsphase, also 4 Halbjahre:
  • jedes der 5 Prüfungsfächer,

Achtung:
Damit sind einige der folgenden Belegungsverpflichtungen bereits erfüllt!

  • die drei Kernfächer, also
    • Deutsch,
    • eine Fremdsprache (Englisch, Französisch, Spanisch oder Latein),
    • Mathematik,
  • eine Naturwissenschaft (Physik, Chemie oder Biologie),
  • das Seminarfach, (nur 1. bis 3. Semester)
  • Sport (entfällt für dauerhaft vom Sportunterricht befreite Schüler).

Für diese drei Belegungen genügen 2-stündige Kurse (2G). Sollte eines der Fächer als Prüfungsfach gewählt werden, dann war es schon oben unter den ersten Punkten als 4-stündiges Fach erfasst.

Belegung im 12. oder im 13. Jahrgang, also zwei Schulhalbjahre:
  • Kunst oder Musik oder Darstellendes Spiel,
  • Geschichte,
  • Politik-Wirtschaft, (entfällt im gesellschaftswissenschaftlichen Schwerpunkt, wenn Erdkunde als Schwerpunktfach gewählt wird)
  • evangelische bzw. katholische Religionslehre oder Werte und Normen.
Zusätzliche Belegungsverpflichtungen je nach gewähltem Schwerpunkt:
  • Im sprachlichen Schwerpunkt muss durchgehend eine weitere Fremdsprache belegt werden.
  • Im musisch-künstlerischen Schwerpunkt muss zusätzlich zum Schwerpunktfach (Kunst oder Musik) noch ein Jahr Kunst, Musik oder Darstellendes Spiel belegt werden. Natürlich nicht zweimal dasselbe Fach...
  • Im gesellschaftswissenschaftlichen Schwerpunkt müssen Geschichte und ein weiteres gesellschaftswissenschaftliches Fach als 5E-Kurse belegt werden. Außerdem muss im 12. Jahrgang eine weitere Fremdsprache oder eine weitere Naturwissenschaft oder Informatik als 3G-Kurs belegt werden. Dabei kann nur ein Fach gewählt werden, in dem in der Einführungsphase durchgehend am Unterricht teilgenommen wurde.
  • Im mathematisch-naturwissenschaftlichen Schwerpunkt muss durchgehend eine weitere Naturwissenschaft oder Informatik belegt werden.

Die Belegungsverpflichtungen in Bildern

Belegungsverpflichtungen

Über diese Kurse zur Erfüllung der Belegungsverpflichtungen hinaus belegt der Schüler 3-stündige Kurse, bis im Durchschnitt 32 Wochenstunden erreicht sind. Allerdings ist die neue Oberstufenverordnung so gestrickt, dass die Wochenstundenzahl mit den Belegungsverpflichtungen in der Regel bereits ausgeschöpft ist. Weitere Belegungen sind dann nicht mehr möglich.

Weitere Einzelheiten zum Belegen und Einbringen von Kursen stehen bei den detaillierten Erklärungen zu den vier angebotenen Schwerpunkten.

Spitzfindigkeiten mit Belegungsverpflichtungen

Von themengleichen Kursen kann nur einer auf die Belegungsverpflichtungen und die Gesamtqualifikation angerechnet werden.

Informatik oder Darstellendes Spiel darf nur belegt werden, wenn in der Einführungsphase am Unterricht teilgenommen wurde.

Wird ein Kurs mit "ungenügend" bewertet, so kann er nicht auf die Belegungsverpflichtungen und die Gesamtqualifikation angerechnet werden. Er kann aber evtl. in einem der folgenden Semester nachgeholt werden.

In Sport müssen je zwei themenverschiedene Kurse aus den Erfahrungs- und Lernfeldgruppen A und B belegt werden. Schüler, die keine Abiturprüfung in diesem Fach ablegen, wählen vier verschiedene Sportarten. Für P5-Schüler liegen die Sportarten fest.

Wer auf Dauer vom Sportunterricht befreit ist, belegt anstelle von Sport ein anderes Fach seiner Wahl.

Wer Sport als P5-Fach wählt, muss im 1. bis 4. Semester je einen vierstündigen Kurs belegen, der aus zwei Wochenstunden Sportpraxis und zwei Wochenstunden Sporttheorie besteht. Die Ergebnisse beider Teilkurse werden im Verhältnis 1:1 gewichtet.

Versäumnisse

Hat der Schüler Unterricht versäumt und kann die Leistung in einem Fach deshalb nicht bewertet werden oder wird eine Unterrichtsleistung mit "ungenügend" bewertet, so ist die Belegungsverpflichtung in diesem Fach nicht erfüllt. Besteht Grund zu der Annahme, dass die Gesamtleistung eines Schülers in einem Fach wegen häufiger oder langfristiger Unterrichtsversäumnisse voraussichtlich nicht beurteilt werden kann, so ist der Schulleiter zu informieren und der Schüler schriftlich auf die mögliche Folge hinzuweisen.

 
   
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