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Das Beratungskonzept des Lessinggymnasiums Braunschweig

- Stand 28.11.2018 -

Für die Schullaufbahnberatung dienen zunächst die zuständigen KoordinatorInnen der erweiterten Schulleitung als AnsprechparterInnen.

Für Probleme und Konflikte sieht das Beratungskonzept die vernetzte Arbeit von

  • Beratungslehrkräften,
  • Mobbing-Interventions-Team,
  • Schulleitung,
  • Schulpsychologen,
  • Schulmediator,
  • Eltern,
  • Klassenleitungen und Fachlehrkräften sowie
  • externen Experten und Institutionen

vor. Schulberatung sollte sich nicht nur an Lern- und Verhaltensdefiziten orientieren, sondern muss sich verstehen als schulische Dienstleistung für Schüler, Eltern, Kollegen und Schulleitung in Form von Informations-, Kooperations- und Konsultationsangeboten. Das Beratungskonzept des Lessinggymnasiums zielt darauf, dem Auftreten von Problemen und Konflikten vorzubeugen und im Problemfall schnell, kompetent und unbürokratisch zu helfen bzw. Hilfe zu organisieren.

Beratungsgrundsätze:

  • Freiwilligkeit
  • Vertraulichkeit
  • Unabhängigkeit
  • Kostenfreiheit
  • Transparenz

Ziel unserer Beratung ist eine vertrauensvolle Zusammenarbeit aller am Schulleben Beteiligter (Schüler, Eltern, Lehrer) zum Wohl des Schülers.

Unsere Beratung unterstützt im Sinne der "Hilfe zur Selbsthilfe" bei der Klärung von Problemen und erleichtert - wenn nötig und falls erwünscht - den Schritt zu weiteren außerschulischen Fachdiensten.

Beratungslehrkräfte: Beratungslehrkräfte (Frau Feustel und Herr Drescher) bieten eine regelmäßige offene Sprechstunde an und stehen auch nach Absprache zur Verfügung. Beratungsgespräche finden in der Regel im Beratungszimmer der Schule statt. Zu Beginn eines jeden Schuljahres stellt sich die Beratungslehrkraft während des Kennenlernfrühstücks bzw. -nachmittags den Eltern der neu eingeschulten Schülerinnen und Schülern vor und erläutert das Beratungsangebot. Weiterhin stellt sich die Beratungslehrkraft auch den neu eingeschulten Schülerinnen und Schülern zu Beginn des Schuljahres vor.

Mobbing-Interventions-Team: Frau Bautsch und Frau Trettler bilden das ausgebildete M-I-T, das auf Bitten von Klassenleitungen oder auch Schülerinnen und Schülern tätig wird und Einzel- und Gruppenberatungen sowie Sozialtraining im Klassenverband durchführt.

Patenschülerauswahl und –betreuung: Im ersten Schuljahr werden die Anfangsklassen von je zwei bis drei Patenschüler/innen begleitet. Diese Schüler und Schülerinnen sind in der Regel aus der 9. Klasse und werden von der zuständigen Beratungslehrkraft ausgewählt und auf ihre Aufgabe vorbereitet. Während des Schuljahres finden unter der Leitung der Beratungslehrkraft mehrere Patenschülertreffen statt, bei denen aufgetretene Probleme diskutiert werden und ein Erfahrungsaustausch stattfindet. In der übrigen Zeit ist der Kontakt zwischen Patenschülern und Beratungslehrkraft jederzeit gegeben.

Organisation von Veranstaltungen zu „Problemthemen“: Dies können Veranstaltungen für einzelne Klassen sein, die in der Schule stattfinden, oder mit Exkursion zu entsprechenden Hilfsorganisationen verbunden sind. Daneben gibt es Vorträge für die gesamte Schulöffentlichkeit.

Organisation und Koordination des Sozialtrainings "Lions Quest": Laut Gesamtkonferenzbeschluss bilden sich alle Lehrkräfte entsprechend fort und arbeiten in den Verfügungsstunden mit den festgelegten Modulen. Dieses wird im Klassenbuch und im Lessingpass der Schülerinnen und Schüler dokumentiert. Ansprechpartnerin ist Frau Weihmann.

Präventionsangebote: Die Schule bietet für Schülerinnen und Schüler sowie für Eltern altersspezifische Informationsveranstaltungen in Zusammenarbeit mit externen Experten an; außerdem kommen regelmäßig Experten in den Unterricht.

Lehrerfortbildung: Neben der Fortbildung im Rahmen von Lions Quest sind Präventionsthemen auch Bestandteil schulinterner Lehrerfortbildungen mit externen ReferentInnen (z.B. Amok, Mediennutzung, Radikalisierung).

Einzelfallberatung: Die Einzelfallberatung ist der Schwerpunkt der Arbeit der Beratungslehrkräfte. Die Probleme umfassen den großen Bereich der schulischen Probleme sowie psychische Probleme und soziale Konflikte:

  • Bei Lernproblemen kann ein Verhaltenstraining angeboten werden.
  • Bei der Schullaufbahnberatung ist eine Einbindung der Eltern erforderlich, die der zuständigen KoordinatorInnen sinnvoll.
  • Bei Problemen mit einzelnen Lehrkräften kann eine Konfliktmoderation angeboten werden.
  • Bei Konflikten zwischen Schülerinnen und Schülern kann eine Mediation angeboten werden.
  • Bei psychischen Problemen erfolgt die Zusammenarbeit mit Beratungsstellen und dem zuständigen Schulpsychologen.
  • Bei Konflikten in Klassen wird das Mobbing-Interventions-Team eingeschaltet.

Diese Aufzählung ist nur beispielhaft zu sehen, jede Situation erfordert eine spezielle Reaktion. Wesentlich sind immer die Einschätzung der eigenen Fähigkeiten und die Abschätzung der eigenen Möglichkeiten. Die Abgabe eines Problemfalles an kompetentere ExpertInnen ist daher u.U. sinnvoll. Insofern sind der Kontakt und die Zusammenarbeit mit anderen AnsprechpartnerInnen und Institutionen ein wichtiger Bereich des Beratungskonzeptes.

 

Regelmäßige Kooperationspartner in diesem Bereich sind:

  • Herr Dr. Hammerschmidt (Schulpsychologe)
  • Herr Pastor Mischke
  • Herr Engelbrecht, Herr Stempin (Notfallseelsorger)
  • Jugendhilfe
  • Lotte-Lemke-Schule
  • Polizei (bes. Präventionsteam: Frau Czerwinski, Herr Heyms, Herr Grünvogel)

 

Evaluation:

  • Nach entsprechenden Maßnahmen – besonders nach akuten Interventionen – findet ein Auswertungsgespräch aller Beteiligten statt, die Abläufe und Schritte zu evaluieren, mögliche weitere Schritte abzustimmen und ggf. Verbesserungen für zukünftige Fälle zu finden.
  • Das Beratungskonzept wird im Zwei-Jahres-Rhythmus im Allgemeinen Sicherheitsausschuss auf seine Aktualität hin überprüft.

 

gez. Schröder 

 

   
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