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Klassenfahrtsbericht der 10B - Fahrt nach Dresden vom 27.08.-31.08.2018

Montag: Ankunft und Stadterkundung

Vom 27.08 bis zum 31.08 2018 ging es für die Klassen 10B und 10C des Lessing-Gymnasiums auf Klassenfahrt nach Dresden. Getroffen haben sich alle am Montag früh um 08:10 Uhr vor der Schule.

Die Aufregung und Vorfreude waren deutlich spürbar und nach ungefähr 20 Minuten des ungeduldigen Wartens konnten wir dann unsere Koffer in den Bus packen und uns einen Sitzplatz suchen. Um 08:40 Uhr fuhr der Bus los und eine lange Fahrt stand uns bevor.

Die meisten Schüler unterhielten sich mit ihren Sitznachbarn, hörten Musik in überhöhter Lautstärke oder haben einfach nur die lange Zeit mit etwas Schlaf überbrückt. Nach ca. 2 Stunden Fahrt hielten wir an einer Raststätte vor Halle, wo wir die Möglichkeit hatten, uns 45 Minuten lang die Beine zu vertreten oder uns etwas Leckeres zu essen zu kaufen. Die Dreiviertelstunde ging schneller herum als erwartet und schon saßen wir wieder im Reisebus auf dem Weg nach Dresden. Auf der restlichen Fahrt ist nicht mehr viel passiert und nach weiteren zwei Stunden erreichten wir das A&O Hostel Dresden.

Nachdem wir endlich mit unseren Koffer in unsere Zimmer konnten, blieb uns nur noch eine Dreiviertelstunde, bis wir uns wieder vor dem Hostel zusammenfinden sollten. Dort wurden wir schon von einer netten Dame empfangen, welche sich als unsere Stadtführerin herausstellte.

Wie bei jeder Klassenfahrt starteten wir also gleich zu Beginn mit einer kleinen Stadtführung, in der wir nicht nur einige allgemeine Informationen zu Dresden erhielten, sondern uns sogar viele alte und historische Gebäude anschauen durften. Dazu gehörten beispielsweise das Rathaus mit dem goldenen Rathausmann auf dem Dach, die Frauenkirche, das Residenzschloss, die Semper-Oper und der Zwinger.

Der Zwinger war mit am spannendsten, da er nicht nur wunderschön aussah, sondern für uns noch einige Fragen und Aufgaben in die Führung intergriert wurden. Zu den Aufgaben gehörte zum Beispiel herauszufinden, welche Museen es dort gab oder auch Vermutungen anzustellen, weshalb die Blumentöpfe dort alle blau-weiß bemalt wurden. Der Zwinger beherbergt drei weltberühmte Museen der Staatlichen Kunstsammlung Dresdens. Zu den Blumentöpfen haben wir erfahren, dass sie traditionell in den Farben des Dresdener Porzellans bemalt wurden.

Nach der Verabschiedung von unserer Stadtführerin blieb uns noch Zeit, die Stadt auf eigene Faust zu erkunden. Da wir aber alle noch ziemlich erschöpft von der langen Fahrt und der Stadtführung waren, gingen wir schon nach kürzerer Zeit wieder zurück zum Hostel, wo schon ein warmes Abendessen auf uns wartete. Den restlichen Abend ließen wir anschließend noch zusammen auf der Dachterrasse ausklingen.

 

Alyssa Schade

 

Dienstag: Technische Sammlungen und Hygienemuseum

Am Dienstag hatten wir, die 10B, vor, am Morgen in die Technischen Sammlungen und am Mittag in das Hygienemuseum Dresden zu gehen. Wir standen früh auf, um ca. 10 Uhr an den Technischen Sammlungen anzukommen. Dort nahmen wir an einer Führung teil, um herauszufinden, wie man die ersten Fotoapperate hergestellt hat, wie sie funktionieren und wie die Idee dahinter ist. Nicht so wie heute musste man einige Minuten warten, bis ein Foto entstand. Danach haben wir gelernt, wie die ersten Tonspielgeräte funktionierten und später, wie das erste Tonbandgerät funktionierte und wer es erfand. Danach gingen wir ins Matheland, wo alle Schüler sich den verschiedensten Rätseln stellen konnten, die alle mathematisch erklärt werden konnten. Viele verbrachten hier noch einige Zeit, um die Experimente zu machen und „zu spielen“. Im Souvenirshop gab es Flummis für 0.60€ und für 4,70€! Nach dem Besuch in der Technischen Sammlungen hat sich die Klasse in ihre einzelnen Gruppen aufgelöst und alle hatten bis zum Besuch des Hygienemuseums Freizeit.

Tom Mandel

 

Am Nachmittag trafen wir uns im Hygienemuseum, in dem es aber nicht, wie der Name vielleicht vermuten lässt, um Seife & co. geht. Gleich fiel uns die die Einfarbigkeit sowie Größe des Gebäudes ins Auge, in dem uns das große Forum, bestückt mit einem Souvenirshop und einem Café erwartete, dazu mehrere Ausstellungen, z.B. auch ein Kindermuseum. Unsere Führung wurde von einem freundlichen Museumsmitarbeiter geleitet, welcher uns Walkie-Talkies zur Verfügung stellte, welche mit seinem Mikrofon verbunden waren.

Der erste Raum enthielt uralte Ausstellungsstücke, wie zum Beispiel das erste Röntgengerät oder ein ebenso altes Stück, die „Eiserne Lunge“, in welcher erstmals lungenkranke Menschen künstlich beatmet werden konnten und in der einige Menschen sogar ihr gesamtes Leben verbracht haben.

Im nächsten Raum erwartete und eine „Gläserne Frau“, welche einen Einblick ins detailliert gestaltete Körperinnere verschafft, sei es in das Skelett, die Organe, Blutgefäße oder Nervenbahnen.

Außerdem wurden echte Föten verschiedener Entwicklungsphasen präsentiert, sodass man die in den verschiedenen Phasen eintreffenden körperlichen Merkmale genau beobachten konnte.

In einem weiteren Ausstellungsraum führten wir verschiedene Experimente über den menschlichen Körper mit unterschiedlichen „Beeinträchtigungen“ durch, beispielsweise konnten wir nachfühlen, wie es ist, blind zu sein oder erfahren, wie es sich anfühlt, Krankheiten wie Parkinson zu haben.

Interessant war auch eine Art „Gedankenspiel“, wo es auf das Denken ankam, aber der Gewinner derjenige ist, der so wenig wie möglich denkt. In einem anderen Raum kam es insbesondere auf Sinne wie das Riechen an und es gab eine Menge Informationen über unsere Ernährung und ihre Herstellung.

Als unsere Führung dann endete, waren ich und wahrscheinlich auch alle anderen der Klasse 10b mit dem „Gesamtpaket“ der Führung zufrieden.

Sascha Schrader

 

Mittwoch: Wanderung in der Sächsischen Schweiz

Morgens fuhren wir mit der 10C zusammen per Zug vom Hauptbahnhof nach Wehlen, denn leider war der Elbpegel so niedrig, dass wir nicht mit dem Dampfer fahren konnten. In Wehlen überquerten wir mit der Fähre die Elbe. Während auf dem kleinen Markt die Lehrer noch einmal den Wanderweg besprachen, sind einige Schüler in einen kleinen Bonbonladen gegangen.

Danach sind wir, Herr Lenk immer voran, durch einen tiefen, dunklen Wald marschiert. Schon nach kurzer Zeit machten wir aber eine Pause an einem kleinen, alten Haus mit einem winzigen Imbiss. Dort kauften sich manche etwas zu essen und zu trinken und die, die dran gedacht hatten, konnten ihr eigenes Frühstück essen. Wieder auf dem Weg sangen einige oder spielten ,,Wer bin ich?". Andere haben sich einfach unterhalten und Fotos von der wunderschönen Natur gemacht. Da auch Lehrer nicht immer alles richtig machen, haben wir uns einmal ein bisschen verlaufen und mussten ein kurzes Stück zurücklaufen. Zwei der Jungen hatten noch viel Motivation und sind ihrer Berufung als professionelle „Banktester“ nachgegangen. Sie haben alle Bänke auf dem Weg nach Gemütlichkeit und Aussicht auf die Natur von 0 bis 5 Sternen bewertet.

Nach einer weiteren Strecke kamen wir in einem kleinen,verlassenen Dorf an und machten dort eine kleine Verschnaufpause von ca. 45 Minuten. Man konnte Getränke kaufen, aber einige hätten lieber eine Bratwurst gegessen. Nur eine Kettensäge der Bauarbeiter, die in diesem einsamen Dorf arbeitete, übertonte die Lautstärke der Gruppe. Nun aber ging die Wanderung erst richtig los! Zuerst besichtigten wir den spektakulären Amselfall, einen Wasserfall, der durch die Trockenheit aber nur sehr wenig Wasser hatte. Dann kamen wir am Amselsee vorbei, auf dem ein paar Ruderboote unterwegs waren. Über sehr, sehr, sehr viele Stufen stiegen wir zur Bastei hoch. Komplett erschöpft ließen wir uns auf die Bänke fallen und genossen erstmal eine halbe Stunde die Sonne des heißesten Tages der Woche und den tollen Ausblick auf die Sandsteinformationen und die Elblandschaft. Vor dem Abstieg gönnten wir uns ein Softeis und etwas Frisches zu trinken. Dieser letzte Teil der fünfzehn Kilomenter langen Wanderung war noch einmal ziemlich anstrengend und führte am Ende sehr steil nach unten in das Städtchen Wehlen zurück.

Trotz aller Strapazen war es eine sehr schöne Wanderung bei klasse Wetter. Per Fähre und Zug ging es wieder zurück nach Dresden. Abends hatten wir nochmal Freizeit, um z.B. in die Stadt zu gehen. Die meisten waren aber viel zu müde und blieben im Hostel. Danach sind wir wie jeden Tag noch auf die Dachterasse gegangen und haben Karten gespielt.

 

Anna Nebeck

 

Donnerstag: Semperoper

Nachdem wir am Vormittag die Möglichkeit hatten, Dresden selbst zu entdecken, und einige Jungen sogar den weiten Weg in eine Trampolinhalle fanden, versammelten wir uns um 12:40 vor der Semperoper, wo eine Führung durch das Gebäudes auf uns wartete.

Zu Beginn der Führung folgten wir einer charmanten jungen Frau in einen Gang, in dem sie uns erzählte, dass die Wände und Säulen im ganzen Gebäude gar nicht aus Marmor gefertigt waren, obwohl sie so aussahen. Sie bestehen aus bemaltem Gips und Beton, denn dieser war zur Zeit des ersten Baues günstiger. Als jedoch das Gebäude 1811 bei einem Brand zerstört und anschließend wieder aufgebaut wurde, entschied man sich auch nicht für echten Marmor, obwohl dieser nun schon erschwinglicher gewesen wäre. Außerdem erfuhren wir, dass eines der Rundfoyers renoviert wird.

Anschließend gingen wir in einen kleinen Saal, an dessen Wänden und Decke Abbildungen aus Opern und Theaterstücken zu sehen waren, wir sollten raten, aus welchen. Auch in diesem Raum fanden Renovierungsarbeiten statt, also konnten wir ihn nicht in seiner vollen Pracht genießen.

Durch einen Gang mit mehreren Büsten und ein Treppenhaus gelangten wir in einen der oberen Ränge, wo wir sitzend und mit Blick in den großen Saal etwas über diesen sowie über den aktuellen Bühnenumbau erfuhren, denn auf der Bühne waren die Mitarbeiter gerade beschäftigt, die nächste Vorstellung vorzubereiten. Zuletzt präsentierte uns unsere Begleiterin noch verschiedene Bilder der Semperoper und es wurden auch interessante Fakten genannt, wie z.B. dass im ganzen Gebäude ca. 5 kg Blattgold verwendet wurden, dass es 363 Messingleuchter im Gebäude gibt und es auf dem Dach eine Quadriga nicht mit Pferden, sondern mit Pantern gibt.

Insgesamt war die Führung sehr interessant sowie informativ. Außerdem bekamen wir einen kurzen Blick hinter die Kulissen eines Opernhauses.

Um den gemeinsamen Tag gemütlich ausklingen zu lassen, aßen wir zusammen in einem Burgerladen gleich in der Nähe auf dem Neumarkt und machten ein Gruppenfoto vor der Frauenkirche.

 

Jason Sparkes, Alexander Hans

   
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