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Inhalte und Anforderungen im Darstellenden Spiel

Im Kern geht es in diesem Fach darum, dass Sprechen nur einen Teil von Theater darstellt. Es finden vielmehr Experimente statt, die den Körper, die Bewegung im Raum, das Spiel mit Objekten und der Stimme bzw. mit dem Klang zum Thema haben. Auf der Suche nach neuartigen Wirkungen ist das Einlassen auf Ungewohntes und Fremdartiges eine wichtige Voraussetzung. Bei diesen Findungs- und Gestaltungsprozessen sind alle gleichermaßen beteiligt, es kommt also auf gute Zusammenarbeit an. Als Spielort können dabei ungewöhnliche Orte dienen, denn Theater muss nicht zwingend auf einer Bühne stattfinden. Mögliche Aufführungen im Darstellenden Spiel basieren auf den Ergebnissen aus dem Unterricht, so dass die Länge der Präsentationen von Kursen eingegrenzt werden muss.

Grundsätzlich werden 15 bis 20 Minuten für Werkstattpräsentationen im 10. Jahrgang und 30 bis 50 Minuten für Präsentationen im 11. bzw. 12. Jahrgang angesetzt. Aufführungen vor Öffentlichkeit gehören zum Darstellenden Spiel dazu, dessen sollte man sich bewusst sein. Neben Proben finden auch die Präsentationen vor Publikum am Nachmittag oder Abend statt, also außerhalb der Schulzeit. Man verpflichtet sich mit der Wahl des Faches daran teilzunehmen.

Mitarbeit in den Kursen

  • Arbeit in der Gruppe:
    • Für die gemeinsame Arbeit und das gemeinsame Ergebnis vor Publikum ist es wichtig, Verantwortungsbewusstsein, Verlässlichkeit und Pünktlichkeit zu zeigen.

    • Ihr braucht Bereitschaft zu Gruppenübungen; damit ist die Bereitschaft gemeint, sich engagiert und diszipliniert in der Gruppe einzubringen, denn Gruppenarbeiten und -ergebnisse stellen einen großen Teil der Note dar.

    • Ihr braucht Mut, vor Publikum zu agieren.

    • Ihr werdet die Wirkung von Szenen beurteilen, wobei ihr Kritik konstruktiv (zur Sache beitragend) übt und selbst Vorschläge annehmt sowie umsetzt.

  • Praktischer Bereich:
    • Ihr braucht Kreativität und Vorstellungskraft.

    • Ihr werdet Spielideen entwickeln, umsetzen und einander zeigen.

    • Ihr werdet eure individuellen spielerischen Ausdrucksfähigkeiten entwickeln.

    • Ihr werdet Mittel der Körpersprache und -bewegung sowie der Stimme erarbeiten.

    • Ihr lernt den sinnvollen Einsatz von Objekt, Kostümteil, Licht, Klang, Bild und Technik auf der Bühne.

    • Ihr lernt Möglichkeiten der bewussten Gestaltung eines Spielraumes.

    • Ihr lernt das Begründen und Reflektieren eurer Arbeit an einer Szene bzw. an einer theatralen Figur.

    • Ihr lernt das Verknüpfen verschiedener Spielformen bzw. Szenen z.B. zu einer Collage.

  • Theoretischer Bereich (wird ab dem 11. Jahrgang zunehmend wichtiger und anteilig höher):
    • Ihr werdet verschiedene Theater- und Spielformen kennen lernen und Kenntnisse in der Theatergeschichte erwerben.

    • Ihr werdet Referate halten und bei Anleitungen selbst in die Rolle des Spielleiters schlüpfen.

    • Schriftliche Analyse und Kritik von externen Theateraufführungen werden ebenfalls Kursthema sein

Klausuren

Im Schuljahr werden zwei Klausuren geschrieben, darunter mindestens eine mit praktischem Schwerpunkt.

 
   
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